Andenreise

Meine Reise nach Carabaya im südlichen Hochland Perus (2008), die mich bis nach Feuerland geführt hat,  ist bis auf die Doku über den Felsenwald und einer Ausstellung der Murales leider nicht so ausgewertet, wie ich mir das gewünscht hätte. Das hat ein Festplattencrash mit allen Videodaten verhindert. Wie mir mein Bruder aber versichert, wird die Doku von den NGO’s, aber auch im universitären Bereich eingesetzt, was mich natürlich sehr freut.

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Wer kennt den spektakulären Felsenwald im andinen Hochland Südperus? Wer weiß, dass die Felsen und Felsüberhänge dort jahrtausendealte Felsbildmalereien und Petroglyphen bergen und in dieser großartigen Tufflandschaft die Menschen noch wie ihre Ahnen von Subsistenzwirtschaft und der Lama- und Alpacaviehzucht leben? Eine andine Kultur, die durch den konzessionierten Uranabbau ausländischer Bergbaufirmen bedroht ist.

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Die Dokumentation zum Felsenwald von Carabaya will  das konfliktträchtige Beziehungsgeflecht aufrollen und allen Beteiligten – insbesondere meinem Bruder, Rainer Hostnig, der sich als Felsbildexperte in Lateinamerika einen Namen gemacht hat, eine Stimme geben und veranschaulichen, dass selbst Kulturgüter, die keinen Tauschwert besitzen, durch das Kapital ins Tauschgeschäft verwickelt werden.
Wer sich in die Materie weiter vertiefen will, kann sich im Archiv über die Entstehungsgeschichte der Doku informieren oder den Bericht meines Bruders über die Felsbildkunst im Felsenwald lesen.

Mit Leo Gabriel als Autor, mit dem ich seit vielen Jahren sowohl als Cutter wie auch als Kameramann arbeite, entstanden Dokumentationen, die bei NGO’s sowie in Schulen zum Einsatz kommen und kamen.

Das Projekt „Lebenswege nach der Hauptschule“ will Jugendlichen Mut machen, die vor der Berufswahl stehen.

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