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Eine Weile für sich
– fast wie im Besitz eines eigenen Lebens –
missachtest du müde das Gekläff…
und was geschrie‘n wird zwischen Kliff und Schiff
fällt in die tosende See …
Dort sagt das Wasser, was es denkt;

In den Wäldern aus Stein und Beton
trägst du den Brief durch den Traum…
Wie ein Blatt vom Baum gibt ein Wind ihn auf
und flattert davon…

Auch du weißt: die Wahrheit will niemand wissen.
Sie liegt auf der Straße; dort kehrt man sie auf …

Die erloschene Sonne in den Augen getrockneter Fische
– eingewickelt in die breaking news eines zukünftigen Gestern –
schmilzt den Ball aus Schnee,
den du geschmiedet hast,
um ihn den Hunden nachzuwerfen…

Wie soll, wie denn kannst du jetzt noch
– vor Ausbruch des bleiblauen Morgens –
den Winter austreiben,
der jedes J E T Z T zu einer Uhr macht,
die schon vor der Zeit stehen geblieben war,
weil sie die Ewigkeit messen will?