gebefabrik (13)Industrieruinen sind Bühnen für GraffitikünstlerInnen, die mit ihrem hintergründigem Humor mit Licht, Farben und Gegebenheiten des Ortes spielen. So führt ein Pfeil mit dem Hinweis FRITZEL in den Keller. Auf einer Kamintür  steht „Open it!“, einer Aufforderung, der nachgegangen wurde. Das zeigt ein Hakerl mit „Done“.

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punk

Beeindruckend auch der als Kind mit Busen, Hitlerbart und  dem Wiener-Wappen geschmückte Punk, der meint: „Oida, Wien life is Porno“.  Wer wissen will, wie manche Wandmalereien noch vor Monaten ausgesehen haben, dem sei diese Fotostrecke eines anderen „urban explorers“ empfohlen. Matratzen und Spraydosen liegen immer noch herum, doch dürfte weder die Jahreszeit einladend für Nächtigungen sein, noch die Aussicht, von einer Abrissbirne geweckt zu werden . Dass ich das noch erlebe, eine Gabe von der GEBE: So hat einst die ehemalige Produktionsstätte für Koch- und Heizapparate in Wien-Penzing (Linzerstraße) an der Weststrecke für ihre Produkte geworben. Jetzt steht die Fabrik seit Jahren leer. Vögel haben sich eingenistet. Wir sind nicht allein. Durch eine Lücke im Bauzaun nutzen Urban Explorers die letzten Möglichkeiten für ein Fotoshooting. Die Abrissbirne war schon am Werk. Bis 2015 soll hier eine neue Wohnanlage entstehen. Das Gelände gehört Hofer. Der Teil des Gebäudes mit dem  GEBE-Logo, in dem wir die großen Fabrikhallen mit den kunstvollen Graffitis finden. ist denkmalgeschützt und bleibt mit Kesselhaus und Schornstein stehen. 

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